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GGL-Studie bestätigt hohe Kanalisierungsrate im deutschen Online-Glücksspiel

Geschrieben von Parker Carter · 17.5.2026

GGL-Studie bestätigt hohe Kanalisierungsrate im deutschen Online-Glücksspiel

Aktuelle Entwicklungen im regulierten deutschen Glücksspielmarkt 2026

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat im März 2026 eine detaillierte Untersuchung vorgelegt, die zeigt wie sich die Online-Glücksspielaktivitäten in Deutschland auf lizenzierte und unregulierte Anbieter verteilen, während die Ergebnisse nun im Mai 2026 als Grundlage für die laufende Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 dienen.

Die Analyse ergab, dass 77 Prozent der Online-Glücksspielaktivitäten über zugelassene Betreiber laufen, sodass ein Anteil von 22,97 Prozent im sogenannten Schwarzmarkt verbleibt, und diese Zahlen stützen frühere Annahmen der Behörde über die tatsächliche Marktgröße.

Die referenzwertbasierte Analysemethode der Studie

Die GGL beauftragte eine Untersuchung, die auf einem referenzwertbasierten Verfahren beruht, wodurch sichere Vergleichsgrößen aus bestehenden Datenquellen herangezogen werden, um den Umfang der Aktivitäten sowohl bei lizenzierten als auch bei nicht lizenzierten Plattformen zu ermitteln, und diese Herangehensweise ermöglicht es, realistische Schätzungen zu erstellen, ohne auf direkte Zugriffe auf sensible Betreiberdaten angewiesen zu sein.

Experten, die sich mit der Methodik beschäftigen, stellen fest, dass das Verfahren auf bewährten Referenzwerten aus früheren Markterhebungen aufbaut, während gleichzeitig aktuelle Nutzungsstatistiken einbezogen werden, sodass eine solide Basis für die Kanalisierungsquote entsteht.

Die zentralen Ergebnisse im Überblick

Die Studie beziffert den Anteil der Aktivitäten bei regulierten Anbietern auf 77 Prozent, was bedeutet, dass der überwiegende Teil der Spieler bereits auf lizenzierte Plattformen umgelenkt wurde, und der verbleibende Anteil von 22,97 Prozent entfällt auf nicht regulierte Angebote, die außerhalb des deutschen Rechtsrahmens operieren.

Beobachter des Marktes notieren, dass diese Verteilung die Erwartungen der GGL bestätigt, denn bereits vor der Veröffentlichung gingen Schätzungen von einer ähnlichen Aufteilung aus, und nun liegen erstmals belastbare Zahlen vor, die in die anstehende Evaluation des Staatsvertrags einfließen.

Statement von GGL-CEO Ronald Benter

Ronald Benter, der CEO der GGL, äußerte sich zu den Studienergebnissen und erklärte, dass die ermittelten Quoten die bisherigen Annahmen über den Markt bestätigen, während sie gleichzeitig wertvolle Hinweise für die Überarbeitung des 2021er Glücksspielstaatsvertrags liefern, und er betonte, dass die Daten eine fundierte Grundlage für künftige regulatorische Entscheidungen schaffen.

Regulator estimates and statements on channelisation (March 2026) bieten weitere Details zu diesen Einschätzungen, die Benter in seiner Stellungnahme hervorhob.

Auswirkungen auf den Glücksspielstaatsvertrag von 2021

Analyse der Kanalisierungsquote im deutschen Online-Glücksspiel

Die Ergebnisse der Studie fließen direkt in die Überprüfung des Interstate Treaty on Gambling ein, der seit 2021 die Rahmenbedingungen für legales Online-Glücksspiel in Deutschland festlegt, und die GGL nutzt die neuen Zahlen, um Schwachstellen im aktuellen System zu identifizieren, während gleichzeitig Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Kanalisierungsrate diskutiert werden.

Die Behörde plant, die Erkenntnisse aus der referenzwertbasierten Analyse zu nutzen, damit der Anteil des Schwarzmarkts weiter reduziert werden kann, und im Mai 2026 laufen bereits erste Gespräche mit den Bundesländern, um Anpassungen am Vertrag vorzubereiten, die auf diesen aktuellen Marktdaten basieren.

Kontext und weitere Entwicklungen im Mai 2026

Im Mai 2026 dienen die Studienergebnisse als wichtiger Bezugspunkt für laufende Diskussionen innerhalb der GGL und der Landesbehörden, denn die ermittelte Quote von 77 Prozent zeigt, dass der regulierte Markt bereits einen Großteil der Aktivitäten abdeckt, während der Schwarzmarktanteil von 22,97 Prozent weiterhin Handlungsbedarf signalisiert.

Die GGL arbeitet daran, durch gezielte Aufklärung und verbesserte Lizenzierungsverfahren die Attraktivität legaler Angebote zu erhöhen, und die vorliegenden Zahlen belegen, dass frühere Maßnahmen bereits Wirkung zeigen, sodass zukünftige Anpassungen auf einer soliden Datenbasis erfolgen können.

Schlussfolgerung

Die von der GGL vorgestellte Studie liefert mit der referenzwertbasierten Analyse klare Fakten zur Verteilung der Online-Glücksspielaktivitäten in Deutschland, und die Bestätigung der 77-Prozent-Quote bei lizenzierten Anbietern unterstreicht den Fortschritt bei der Umsetzung des 2021er Staatsvertrags, während die verbleibenden 22,97 Prozent im Schwarzmarkt als Ziel für weitere regulatorische Schritte dienen, und Ronald Benters Aussagen machen deutlich, dass diese Daten nun die Grundlage für die anstehende Überprüfung bilden.